Am 29. Juni 1910 wird die aus der Schweiz stammende Starsopranistin des Stuttgarter Hofopernhauses von ihrem eifersüchtigen Liebhaber ermordet. Damit wiederholt sich auf tragische Weise in der Realität die fiktive Tragödie der Titelfigur von Georges Bizets Carmen, deren Interpretation Anna Sutter auf der Bühne berühmt gemacht hat.
Der Schweizer Schriftsteller Alain Claude Sulzer hat den authentischen Kriminalfall, der einst grosses mediales Aufsehen erregte, in seiner Novelle Annas Maske literarisch verarbeitet, die auch Vorlage für sein Libretto der gleichnamigen Oper ist. Das Auftragswerk Annas Maske ist die erste Oper des St.Galler Komponisten David Philip Hefti, der unter anderem mit dem Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung 2013 und dem Hindemith-Preis 2015 ausgezeichnet wurde.

Uraufführung: 6. Mai 2017, 19.30 Uhr, Grosses Haus

Weitere Vorstellungen: 9., 17., 19., 23. Mai jeweils 19.30 Uhr, 28. Mai 14.30 Uhr, 3. Juni 19.30 Uhr

Leitungsteam

Musik: David Philip Hefti | Libretto: Alain Claude Sulzer | Musikalische Leitung: Otto Tausk | Inszenierung und Ausstattung: Mirella Weingarten | Video: Wiebke Pöpel | Licht: Andreas Volk | Choreinstudierung: Michael Vogel | Dramaturgie: Deborah Maier

Besetzung

Anna Sutter: Maria Riccarda Wesseling | Die andere Anna Sutter: Beate Vollack | Aloys Obrist: Daniel Brenna | Pauline: Sheida Damghani | Baron Putlitz: David Maze | Albin Swoboda: Nik Kevin Koch | Heid: Riccardo Botta | Weitbrecht: John In Eichen | Gustav: Leonardo Cerpelloni / Florian Kofmehl

Chor des Theaters St.Gallen

Sinfonieorchester St.Gallen

 

Mit grosszügiger Unterstützung

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UBS Kulturstiftung

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