In der Maske

Obwohl ihr Telefon sturm läutet, hat sich die Leiterin der Maskenabteilung Annette Hummel für uns Zeit genommen. „Der übliche Montagmorgen“, sagt sie und grinst, als wir ihr Atelier in der Damen-Garderobe betreten. Denn was liegt näher, als sich in die Maske zu begeben, wenn sie schon im Titel der Oper vorkommt. In der Damen-Garderobe sind zwar im Moment keine Masken, dafür aber allerhand Perücken zu finden. Diejenigen für die Damen und Herren des Chores sind schon weitgehend geknüpft, „gewaschen und frisiert werden müssen sie noch“, so Annette Hummel. Und weiter: „Von Regisseurin und Ausstatterin Mirella Weingarten weiss ich, dass alle Perücken dem Stil der Zeit, zu der Anna Sutter gelebt hat, also dem Anfang des 20. Jahrhunderts, entsprechen sollen. Ähnlich wie die Mode in der Fernsehserie Downton Abbey.“

Neben den Perücken für den Chor des Theaters St.Gallen wird es zwei ganz besondere Frisuren geben, die fast identisch sein müssen. Eine davon wird die Hauptdarstellerin der Anna Sutter, Maria Riccarda Wesseling, tragen, die zweite Beate Vollack. Sie verkörpert „Die andere Anna Sutter“, wie Mirella Weingarten ihre Figur genannt hat, und muss daher aussehen wie die Protagonistin. Wie das auf der Bühne wirkt, erfahrt ihr in den nächsten Tagen.

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