Eine unstillbare Begierde – Choreograf Malcolm Sutherland zu «Geiz»

Geiz – Habgier – Habsucht ist der Unwille, etwas zu teilen, eine zwanghafte Sparsamkeit, ob es sich um Geld oder Dinge handelt, ganz unabhängig davon, ob man in Armut oder Überfluss lebt. Malcolm Sutherland bewarb sich für Sieben mit einem Konzept zu dieser Sünde und zeigt in seiner Arbeit die ausweglose Spirale, in die man... Weiterlesen →

Ein Liebesbrief an verpasste Momente – Choreograf Joseph Hernandez zu «Trägheit»

Trägheit – Faulheit – Ignoranz bezeichnet den Müssiggang, einen Mangel an Aktivität, das Untätigsein. Choreograf Joseph Hernandez beschäftigte sich zusammen mit Ian Whalen mit dieser Sünde und das Duo kreierte ein Konzept, das sich auf jene Dinge konzentriert, gegen deren Ausführung man sich bewusst entschlossen hat. WER BIN ICH ? Mein Name ist Joseph Hernandez... Weiterlesen →

Den Instinkt dem Intellekt vorziehen – Choreografin Louisa Rachedi über «Wollust»

Wollust – Ausschweifung – Begehren: Lust, Begierde, zügelloses Ausleben des sexuellen Verlangens bezeichnet diese Sünde. Louisa Rachedi beschäftigt sich in ihrer Choreografie mit dem Verhältnis der Gesellschaft zum Körper und möchte einen individuellen Zugang zum eigenen Körper und zur eigenen Lust thematisieren. EIN STIL, DEN ICH ZEIGEN WILL: Ich finde Aufmerksamkeit und Präsenz faszinierend. Künstler... Weiterlesen →

Ein Festmahl für das Publikum – Choreograf Pablo Sansalvador über «Fresssucht»

Fresssucht – Völlerei – Masslosigkeit ist die Sünde, die sich auf den übermässigen Genuss von Essen und Trinken bezieht, aber auch im weiteren Sinne einen ausschweifenden und masslosen Lebensstil bezeichnet. Pablo Sansalvador lässt in seiner Choreografie zur Fresssucht das Laster gegen die Kardinaltugenden antreten. WER BIN ICH ? Ich bin jemand, der schon mal so... Weiterlesen →

Eine Kultur des Voyeurismus – Choreografin Caroline Beach über «Stolz»

Hochmut, Stolz oder Eitelkeit drückt sich in Selbstüberschätzung und Arroganz aus, die durch Aufmerksamkeit noch gefüttert werden. Der eigene Wert, das eigene Aussehen, Fähigkeiten oder Stellung werden überschätzt. Die amerikanische Choreografin Caroline Beach setzte sich für das Projekt Sieben mit einer spielerischen Betrachtungsweise von Hochmut im digitalen Bereich auseinander. WER BIN ICH ? Eine grosse... Weiterlesen →

Ein greifbares Gefühl in der Gesellschaft – Choreograf Morgan Reid über «Neid»

Neid, Selbstsucht und Missgunst: der Wunsch, das zu besitzen – sei es materiell oder nichtmateriell – was jemand anderem gehört und es der anderen Person nicht zu gönnen. Morgan Reid bewarb sich mit einem Konzept zu den Folgen des Neids und stellt sich hier auf unserem Blog vor: WER BIN ICH? Ich bin ein kanadisch-Schweizer... Weiterlesen →

Wut, Gewalt und Schmerz – Choreograf Joshua Monten über «Jähzorn»

Jähzorn, Wut oder Zorn bezeichnet jene Todsünde, die sich in heftigem Ärger, unkontrollierten, aggressiven Handlungen oder Worten äussert, denen eine Kränkung vorausgeht, eine als ungerecht empfundene oder falsche Behandlung. Joshua Monten, ein amerikanischer Tänzer und Choreograf, bewarb sich mit einem Konzept zu dieser Sünde. Im folgenden Steckbrief stellt er sich vor: WER BIN ICH ?... Weiterlesen →

Sieben

Die Sieben Todsünden sind schon immer ein faszinierendes Sujet in der Kunst gewesen. Für unsere Produktion haben wir uns in einem Wettbewerb auf die Suche nach den interessantesten Konzepten zur Übersetzung einer jeden Sünde in eine kurze Choreographie begeben. Unsere sieben ausgewählten choreografischen Teams erarbeiten nun mit den Tänzern eine szenisch-tänzerische Umsetzung für Sie. Es... Weiterlesen →

Besuch von Evelyn Suter

Am 17. Mai fand im Anschluss an die Vorstellung von Annas Maske ein Nachgespräch mit zwei besonderen Gästen im Theaterfoyer statt. Evelyn Suter, Enkelin von Anna Sutter, reiste extra aus Kanada an, um die Oper über ihre Grossmutter in St.Gallen erleben zu können. Aus Wien kam Musikwissenschaftlerin Teresa Hrdlicka, Enkelin von Hugo Reichenberger, seinerzeit Hofkapellmeister... Weiterlesen →

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